Heute konnte ich endlich das machen, auf das ich mich schon lange gefreut habe:
Ski fahren!



Klar war schon langer, dass ich in meiner vorlesungsfreien Zeit ein paar Mal Ski fahren gehen wurde, nur wann genau stand nicht fest.
Am Vorabend habe ich mich dann spontan wegen guten Wetters entschieden, nach Hoch-Ybrig zu fahren.
Das Skigebiet liegt (nur?) zwei Zugstunden von Zurich entfernt und durch ein Angebot bei der SBB konnte ich noch etwas sparen.

Ich hatte die Wahl, zwischen zwei Zugen. Fur den einen musste ich um sechs aufstehen und ware um neun dort. Der andere geht zwei Stunden spater.
Funf Stunden wurden mir reichen, dachte ich, also konnte ich bis um acht ausschlafen – gute Entscheidung.

Um elf Uhr stand ich dann an der Talstation.
Bisher bin ich immer in einem grosseren Skigebiet in Osterreich gefahren. Unweigerlich verglich ich die beiden miteinander. Bisher war ich gewohnt, in eine von Hunderten Sechser-Gondeln einzusteigen, um auf die Spitze zu gelangen. Hier versammelte man sich in einer einzigen Gondel, die nur halbstundig hoch fahrt.

Nur funf Minuten spater stand ich nun auf rund 2000 Meter Hohe.

Fantastische Aussicht auf den nahe gelegenen See und ganz Schwyz

Das Wetter war noch schoner, als ich es mir erhofft hatte. Die Sonne schien die ganze Zeit, nur Stratuswolken waren zu sehen. Und der Schnee war einfach perfekt.
Hab ich schon erwahnt, dass es ziemlich leer war? Ein Skifahrer meinte zu mir, heute sind die Pisten wie Autobahnen. Oh ja, das waren sie.

Wie die meisten meiner Geschichten endet diese auch mit ein paar Schwierigkeiten.
Bis um drei Uhr fuhr ich durch die Gegend, bis ich bemerkte, dass ich eigentlich um halb an der Station sein sollte. Ich hatte mich total verfahren und konnte von meiner aktuellen Position die Station nicht so schnell erreichen. Ich befand mich ziemlich auf der anderen Seite des Skigebiets.
Um zuruck zu kommen, musste ich drei Liftfahrten in kauf nehmen – und das in einer knappen halben Stunde. Nach zwei Liftfahrten und einer Schussfahrt war ich der Sache schon naher, hatte aber nur noch zehn Minuten Zeit. Im letzten Moment kam mir die rettende Idee und so kraxelte ich die Piste bergauf ein Stuck hoch. So kam ich gerade noch rechtzeitig an.
Mit Gondel, Bus und S-Bahn ging es schliesslich zuruck nach Zurich.
Ich kam punktlich zur Abendessenszeit an und hab das Gericht vom letzten Mal wieder gemacht (siehe letzter Post).

Kurzum, es war ein toller Ausflug – und sicher nicht der letzte.
Nachstes Mal schau ich mir den Flumserberg an.

Ab auf die Piste #1
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