Über das Wochenende hatte ich Besuch aus Mannheim. Lana und Josy statteten mir den versprochenen Besuch ab – zur besten Zeit eigentlich.
Abgesehen von den üblichen Problemen mit der (deutschen) Bahn, lief das meiste auch wie geplant. Etwas verspätet, aber wohl auf kamen die beiden Donnerstag Abend im Züri HB an.



Neben der üblichen Stadttour, dem obligatorischen Fondueschmaus in Paul’s Chäs Stübli und dem Besuch bei Sprüngli hatten wir am Samstag noch etwas besonderes vor:
Wir gehen Schlitteln!

Mit der Bahn sind wir vom HB hoch auf den Hausberg der Stadt, den Uetliberg, gefahren. Überall lag Schnee, die Sonne schien auf die verschneiten Tannen, es sah grossartig aus. Bis die ganzen Leute mit ihren Schlitten zustiegen.
Oben angekommen genossen wir erst mal die herrliche Aussicht, knipsten unzählige Fotos und versanken fast im meterhohen Schnee.


Und dann ging’s los. Mit zwei geliehenen Schlitten machten wir uns auf zur Piste. Zuerst musste man noch etwas anschieben, aber dann kam alles ins Rollen. Kollision vorprogrammiert.
Zu zweit auf einem Schlitten zu sitzen ist zwar doppelt so lustig, aber auch schwieriger zu lenken. Wir flogen einmal fast aus der Kurve und rammten so manche Genossen.

Weil’s so lustig gewesen ist, fuhren wir gleich ein zweites Mal hoch und runter. Es dämmerte schon und man konnte die leuchtende Stadt von oben sehen – so schön.

Zurück zu Hause beklagten wir uns über blaue Flecken und Muskelkater, aber das war es alle Mal wert. Jetzt sind die beiden auf dem Weg nach Hause, ich hoffe, sie bleiben nicht stecken.

Und für mich bricht die letzte freie Woche für eine lange Zeitperiode an. Dann geht es zurück ins Labor, an die unlösbaren Aufgaben und in die ermüdenden Vorlesungen.

Schlitteln auf dem Uetliberg

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