Anfang der Woche hatte ich die Gelegenheit, mir das höchste Gebäude der Schweiz, den Prime Tower, im Rahmen einer Führung genauer anzusehen.


Die Führung begann mit einer kurzen Begrüssung, dann wurden wir gleich mit einem der fünf intelligenten Aufzüge in den 35. Stock gebracht. Von dort aus erklomm ich weitere zwei Stockwerke um die Spitze auf 126 m (534 m ü.M.) zu erreichen.

Oben auf dem Dach angelangt hatte ich kurz Zeit die Aussicht zu geniessen und diese natürlich auch festzuhalten.

Das in den Lokalmedien wild diskutierte Horn (NZZ Artikel Kran, Horn) war leider kein Spass, es steht auf die Innenstadt ausgerichtet, bereit um einiges an Dampf abzulassen.

Auf dem Dach erfuhr ich zudem etwas über die Bauplanung sowie die Geschichte des umgebenen Maag-Areals.

Mit etwas Vergrösserung wurden auch bekannte Orte wie der Hauptbahnhof und das Letzistadion klar erkennbar.

Fakt: Zu jedem Zeitpunkt finden sich mit blossen Auge mindestens 15 Kräne.

Wer hoch fliegt, fällt tief. Zurück auf dem Boden der Tatsachen betraten wir dann die Kellergewölbe des Glasriesens, woiesige brummende Maschinen und unzählige Starkstromkabel auf uns warteten.

Auf den 400’000 m2 Mietfläche haben sich einige Unternehmen niedergelassen. Wer kann sich die 500 CHF / m2 pro Monat leisten? Es sind doch auffällig viele Unternehmensberater und Wirtschaftsprüfer dabei.

Sogar die Tiefgarage sieht geräumig aus – auf den ersten Blick zumindest. Pro Stockwerk hat es gerade mal vier Parkplätze. In Deutschland wäre sicher kein Mieter eingezogen.

Wer Lust bekommen hat, hoch über der Stadt zu dinieren und die Aussicht zu geniessen, kann ich das Restaurant Clouds im obersten Stockwerk empfehlen. Wobei, lasst euch lieber einladen.
Und wer preisgünstiger über Zürich blicken möchte, sollte sich auf zum Uetliberg machen.

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